Energie beginnt in unseren Zellen
Wenn wir an Energie denken, kommen uns oft Dinge wie Kaffee, Energieriegel oder ein kurzer Powernap in den Sinn. Doch tief in jeder einzelnen Zelle arbeitet ein System, das uns jeden Tag antreibt – egal, ob wir zur Tram sprinten, konzentriert arbeiten oder im Training unsere beste Leistung abrufen.
Im Zentrum steht ATP, die universelle Energiequelle unserer Zellen. Kreatin unterstützt das System, das ATP innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder bereitstellen kann. Ohne diesen Mechanismus wäre die schnelle Bereitstellung von Energie im Körper deutlich eingeschränkt.
Kreatin – ein wichtiger Energiespeicher für Muskeln und Gehirn
Der Körper speichert rund 120 g Kreatin, etwa 95 % davon in der Muskulatur, der Rest vor allem im Gehirn und in weiteren Geweben. Ein Teil dieses Kreatins liegt als Phosphokreatin vor – einem Molekül, das Energie besonders schnell verfügbar machen kann.
Wird ATP verbraucht, kann das Phosphokreatin-System kurzfristig dabei helfen, es erneut bereitzustellen. Damit spielt Kreatin nicht nur im Sport eine Rolle, sondern auch in vielen alltäglichen Situationen – beim Denken, Bewegen und überall dort, wo der Körper kurzfristig mehr leisten muss.
Sind die Kreatinspeicher nicht optimal gefüllt, kann dieses Energiesystem schneller an seine Grenzen kommen – etwa bei intensiver Konzentration, schnellen Bewegungen oder wiederholten Belastungen im Alltag.
Warum viele Menschen weniger Kreatin speichern, als sie könnten
Der Körper baut täglich etwa 1–2 % seiner Kreatinspeicher ab und muss rund 1–3 g Kreatin pro Tag ersetzen. Ein Teil davon wird körpereigen gebildet, ein weiterer Teil stammt aus der Ernährung.
Kreatin ist in Lebensmitteln enthalten – allerdings in vergleichsweise geringen Mengen:
- Rotes Fleisch: ca. 0.4–0.5 g pro 100 g
- Fisch: ca. 0.4–1 g pro 100 g, je nach Sorte
Viele Menschen erreichen über die Ernährung allein nicht jene Kreatinspeicher, die in Studien mit einer höheren Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit in Verbindung gebracht werden. Das betrifft unter anderem:
- Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren
- Frauen, die im Durchschnitt über weniger Muskelmasse verfügen
- Menschen ab etwa 40 Jahren, bei denen altersbedingte Veränderungen auf Zellebene eine Rolle spielen können
- Aktive Menschen, deren Energiesysteme regelmässig stärker beansprucht werden
Studien zeigen, dass eine tägliche Einnahme von Kreatin-Monohydrat dazu beitragen kann, die körpereigenen Kreatinspeicher zuverlässig zu erhöhen.
Kreatin und Gehirn – ein aktives Forschungsfeld
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die Kreatin auch im Zusammenhang mit kognitiven Funktionen untersuchen.
Aktuelle Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen weisen darauf hin, dass eine Kreatin-Supplementierung unter bestimmten Bedingungen mit Verbesserungen in Bereichen wie:
- Gedächtnis
- Aufmerksamkeit
- Verarbeitungsgeschwindigkeit
in Verbindung stehen kann. Besonders beobachtet wurden diese Effekte in Situationen, in denen das Gehirn unter erhöhtem energetischem Druck steht – etwa bei Schlafmangel, psychischem Stress oder intensiver geistiger Belastung.
Auch im höheren Alter gibt es Untersuchungen, die Kreatin im Zusammenhang mit neuromuskulären Funktionen und ausgewählten kognitiven Testleistungen betrachten. Dabei zeigt sich, dass die Ergebnisse individuell unterschiedlich ausfallen können und von Faktoren wie Ausgangsniveau, Lebensstil und Belastung abhängen.
Warum Olyna Creatin eine sinnvolle Ergänzung im Alltag sein kann
Für uns bei Olyna ist Kreatin kein Nischenthema aus dem Fitnessstudio, sondern ein natürlicher Bestandteil der zellulären Energieversorgung. Kreatin kommt überall dort zum Einsatz, wo der Körper im Alltag besonders gefordert ist:
- im Gehirn, wenn Fokus und geistige Leistungsfähigkeit gefragt sind
- in der Muskulatur, wenn Stabilität, Kraft und wiederholte Belastungen notwendig sind
- im Alltag, insbesondere in Phasen intensiver körperlicher oder mentaler Beanspruchung
Bei Olyna stehen Reinheit, Qualität und Transparenz an erster Stelle.
Olyna Creatin basiert auf hochreinem Kreatin-Monohydrat aus deutscher Herstellung. Der Rohstoff stammt von AlzChem Trostberg, einem weltweit führenden Produzenten mit jahrzehntelanger Erfahrung in Reinheit, Sicherheit und technologischer Präzision. Die Herstellung erfolgt nach einem umfassenden HACCP-Konzept sowie zertifizierten Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsstandards wie FSSC 22000 und DIN EN ISO 9001.
Die Abfüllung erfolgt in einer IFS-zertifizierten Produktionsstätte in Deutschland, unter strengen Qualitätskontrollen und kontrollierten Bedingungen für jede Charge.
Olyna Creatin besteht zu 100 % aus reinem Kreatin-Monohydrat – ohne Zucker, Füllstoffe, Aromen oder unnötige Zusätze. Es ist vegan, laktose- und glutenfrei sowie non-GMO.
Kreatin ist ein Molekül, das der Körper bereits kennt. Genau deshalb lässt es sich unkompliziert in die tägliche Routine integrieren – im Smoothie, im Shake oder einfach in einem Glas Wasser.
Wahre Stärke entsteht nicht über Nacht, sondern wächst aus Routinen, Qualität und einem bewussten Umgang mit dem eigenen Körper. In diesem Kontext kann Kreatin ein stiller Begleiter sein – im Alltag, im Training und über die Jahre hinweg.
Ausgewählte wissenschaftliche Quellen:
· Buford et al., 2007
International Society of Sports Nutrition position stand: creatine supplementation and exercise
· Avgerinos et al., 2018
Effects of creatine supplementation on cognitive function of healthy individuals: A systematic review and meta-analysis
· McMorris et al., 2006
Creatine supplementation enhances cognitive performance during sleep deprivation
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Nahrungsergänzungen sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil.